Mittwoch, 9. Februar 2011

SNR und Kopfschmerzen

Gestern Abend war ich beim SNR - Übungsabend. Wir sollten kurz sagen, wie wir uns gerade fühlen. Eine Frau sagte: "Ich bin müde." Der Leiter Kai fragte: "Wo genau fühlst Du das?" Wir waren erstaunt über diese Frage. Er hakte nach: "Wo in Deinem Körper fühlst Du, dass Du müde bist?" - "Im Kopf." Stille. "Wie fühlt sich der Kopf an?" - "Schwer, als möchte er nach vorne fallen." Später fühlte sie sich immer mehr hinein mit dem Ergebnis, dass die Kopfschmerzen weniger wurden. Kai erklärte uns, dass wir einen Schmerz verändern können, wenn wir ihm Raum geben. Ihn wahrnehmen und ausdehnen. Es ist, als würde man die Fixierung darauf verringern und andere Wahrnehmungen mit einbeziehen. Ein Weg dahin ist zu fühlen, wie es sich 3 Zentimeter neben dem Schmerzpunkt anfühlt und diese Entfernung erweitert. Oder wenn man etwas als schwer und drückend empfindet, andere Orte im Körper erkennt, wo es sich leicht und frei anfühlt.

Einfach wahrnehmen ohne zu interpretieren, kann ein erster Schritt zur Besserung sein.

Sat Nam 

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