Mittwoch, 23. Februar 2011

Musik und Yoga

Heute habe ich mir eine neue Gitarre zum Ausprobieren ausgeliehen. Es ist eine Westernguitarre und klingt richtig gut. Voller, lauter und peppiger. Meine Kinder waren sehr begeistert und wir haben fast das Mittagessen vergessen. Sie tanzten um mich herum und meinten, ich solle sie auf jeden Fall behalten. Für einen kurzen Moment hielt ich inne und dachte daran, wie ich vor über 1 1/2 Jahren eine klassische Gitarre gekauft hatte und etwas misstrauisch beäugt wurde. Was hat sie denn jetzt für eine Phase? Wird sie mit dem "Ding" wirklich spielen? Und ich dachte, hoffentlich schaffe ich das. Ich hatte Angst, dass sie mehr zur Zierde in der Ecke steht als in meinen Händen liegt. Über Amazon hatte ich mir ein Buch mit CD zum Selbst-Lernen gekauft. Es war eine ganz tiefe Bauchentscheidung. Ich hatte damals noch gar nicht von einer Kinderyogalehrerausbildung gewusst, geschweige denn die Idee gehabt Kinderyogalehrerin zu werden. Es war einfach nur eine Sehnsucht etwas auszuprobieren. Und nun sitze ich hier und spiele auf meiner zweiten Gitarre Yogalieder. Seitdem ich die spiele, fließt es und ich habe richtig viel Spaß dabei und erkenne Fortschritte. Es ist ein unglaublich großer Unterschied, ob ich normale Lieder oder Yogasound erklingen lasse. Es ist, als würden die gesungenen Mantren direkt auf die Lernfähigkeit wirken. Anfangs habe ich geglaubt, es liegt daran, dass die Mantren weniger kompliziert sind, d.h. viele gleiche Akkordwiederholungen haben. Doch es gibt auch anspruchsvollere Yogasongs, die mir auch viel leichter fallen.

Mal sehen, was ich noch alles über die Musik entdecken werde.

Ich kann nur sagen: Singt, hört und spielt Yogalieder. Es tut einfach gut.

Sat Nam







 

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