Samstag, 26. Februar 2011

Ein Teil von einem Großen sein

In dem Buch "(Kinder)yoga und Märchen" sind im Anhang Ausmalkarten abgedruckt, die ich gut für eine Kinderyogastunde nutzen könnte. Meine Große sah, wie ich sie mir anschaute. Ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, diese auszumalen. Dann könnte ich sie laminieren lassen und verwenden. Sie war total begeistert und fing sofort an. In dem Buch waren die Kinder und ein Neffe der Autorin abgebildet, wie sie einzelne Übungen zeigen. In dem Skript für die Kinderyogaausbildung ist ein Mädchen auf dem Deckblatt im Yogasitz abgebildet, die die Tochter einer Ausbilderin ist.... Es macht sehr viel Spaß, wenn einem Kinder aus dem eigenen Umfeld für das Kinderyoga unterstützen. Und es scheint bis zu einem gewissen Alter auch selbstverständlich zu sein, dass sie große Lust dazu haben. So wie sie auch gerne in der Küche helfen wollen, wenn wir sie lassen (können). Ohne Perfektionismus und falsche Erwartungen wachsen ihnen Flügel und sie sind stolz, wenn sie etwas für die GROßEN tun können. Und das Schöne ist, sie erwarten gar nichts dafür, außer dass man sie machen lässt. 


Irgendwo habe ich mal in irgendeinem Yogabuch gelesen, dass es ein ganz natürliches Bedürfnis eines jeden Menschen ist, einen Teil zur Gemeinschaft beizutragen, mag er noch so klein sein. 


Letzte Woche hatte ich mich für den Obstverteildienst an der Schule eingetragen und es hat Riesenspaß gemacht. Zusammen mit einer anderen Mutter haben wir Weintrauben gewaschen und portioniert. In der Pause hatten wir von einem Stand aus die Trauben den Kindern angeboten. Es war schön zu erleben, wie es so auf dem Pausenhof zugeht und wie neugierig sie sich auf die Obstkästen "stürzten". Nach einer Stunde war ich wieder zu Hause und fühlte mich gut. Es war nicht egal, ob ich da war oder nicht. Ich konnte etwas Sinnvolles tun und hatte Freude dabei....

Sat Nam 

 

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