Heute war ich zum Yoga bei Sant Subagh Kaur in Germering. Sie hat mit uns die Nabel Kryia gemacht und mir ist plötzlich bewußt geworden, wieviel Kraft nicht nur in dieser Übungsreihe für die Bauchmuskeln stecken sondern auch in dem Mantra "Ich bin glücklich - Ich bin gut". Seit knapp zwei Wochen kombiniere ich die Kryia mit dem Mantra täglich und wundere mich, warum ich die letzten Tage, die ich allein mit den Kindern war, so gut gemeistert habe. Der Brüllfaktor ist erheblich gesunken. Wenn die Kinder mich stark fordern ("Mama, Du bist die blödeste Mama der Welt" oder die Kleine sich wütend auf den Boden wirft, weil der gerade online bestellte Schlafanzug noch nicht in ihrem Schrank liegt) brülle ich nicht mehr sofort los, sondern finde die Kraft bei mir zu bleiben und den Humor nicht zu verlieren.
Was mir auch hilft, sind die Nachwirkungen vom Womens Camp. Es hat die Kinder und mich auf eine Art zusammengebracht, die alles leichter macht. Ich fühle mich seitdem viel stärker mit ihnen verbunden. Spüre mehr, was wirklich in ihnen vorgeht und habe den Eindruck, dass es ihnen mir gegenüber auch so geht. Durch das Glücklich-Mantra stelle ich die Verbindung immer wieder aktiv her. Denn Kinder leben das glücklich-sein viel stärker und zeigen es ununterbrochen. Und wenn sie in einer Sackgasse stecken (z.B. bei einem Wutanfall) komme ich durch das Singen des Mantras (still in mir) wieder zu ihnen durch und die Situation löst sich viel schneller auf als sonst.
Ich bin immer wieder fasziniert, dass es wirklich funktioniert.
Nachdem ich mich gestern so schön bei Dir entspannen konnte -und dann auch gleich fast unser Haus verkauft habe (die wollen es nochmal im Hellen sehen, sind aber erst nächste Woche wieder da...) konnte ich jetzt endlich mal Deinen Blog lesen.
AntwortenLöschenTeilweise sprichst Du mir aus dem Mund - das weisst Du ja schon :-)!! Es ist echt schön zu lesen, zu hören und somit auch zu wissen, dass Yoga bei anderen auch so gut wirkt!! Ich war heute morgen auch schon um kurz vor 6 im Keller, bei der Entspannung und Meditation hörte ich dann meinen Sohnemann vor der Tür... Na toll dachte ich, jetzt hat er nur ein T-Shirt an und steht barfuss im Keller... Also habe ich ihn nach ein paar Minuten reingerufen; er dachte es war abgesperrt und strahlte mich an. Dann wollte er unbedingt mitmachen, hat sich was angezogen und dann mit mir "I am happy, I am good" gesungen. Dabei hat er gestrahlt und war offensichtlich richtig happy. Dann wollte er weiter machen und wir haben in Anlehnung an letztes AusbildungsWE die Reise an Strand gemacht, und eine Traumreise auf dem Liegestuhl am Strand, er meinte, dass er wirklich spürt wie warm ihm wird und die Wärme von den Füssen aufsteigt - klar, er hat es sich bildlich vorgestellt und dann gespürt.
So, jetzt widme ich mich mal wieder dem Projekt "Haus", hoffe dass die 3 Minuten statt 11 Minuten Meditation heute auch bissl wirken und ruf Dich später an, bis dann,
Sat Nam Dayajot Kaur