Heute haben wir eine Übungsreihe zum neutralen Mind genoßen. Es war herrlich zu spüren, wie sehr die neutrale Haltung mit Mitgefühl verbunden ist. Nicht nur mit anderen Menschen sondern auch mit sich selbst. Kurz nach der Kryia ist mir am Herd ein Topf mit Milch übergekocht. Obwohl ich in Reichweite war, war ich gerade abgelenkt. Ich wollte die Zeit in der die Milch warm wird optimal nutzen. Geschirrspüler ausräumen und den Tisch für das Mittagessen decken. Und wenn ich die Kleine vom Kindergarten hole, sollte der Milchreis vor sich hinquellen und wenn wir zurück sind, hätte das Essen schon auf uns gewartet.... Pustekuchen. Die Herdplatte qualmte munter vor sich hin, der Rest schwamm im weißen Meer. Nach einem reflexartigen Scheibenkleister-Ruf, ging ich in die neutrale Zone und wartete ab. Ein einziger Satz tauchte auf: Genauso ist das, wenn die Milch überkocht. Und mein Gefühl erklärte: So fühlt es sich an, wenn ich unperfekt bin, fehlerhaft und chaotisch. Der negative Mind sagte: Tausend Dinge gleichzeitig tun ist einfach nicht gut. Doch der positive Mind meinte nur: Einem Jongleuer mit 5 Bällen fällt auch mal einer runter.
Ich bin glücklich - Ich bin gut....
Sat Nam
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