Heute war ich bei einer Kinderyogastunde zum Hospitieren. Es fand zu Hause stadt in einem schönen, aber nicht allzu großen Raum. Dennoch kamen 9 Kinder. Sie legten mit einer Begeisterung ihre Decken aneinander und freuten sich über die kuschelige Atmosphäre. Vom Erwachsenen-Yoga kenne ich einen ganz anderen Reflex. Mit der eigenen Matte wird eher ein Stück weg gerückt, wenn jemand anders dazu kommt. Bei Kindern ist das ganz anders. Auch wenn es Partnerübungen gibt, stürzen sie sich begeistert hinein und lachen herzhaft, wenn der gemeinsame Baum umkippt. Bei den "Großen" geht es viel zaghafter zu. Kinder haben ein ganz anderes Raumgefühl. Was nervig ist, wenn ihr ganzer Zimmerboden mit Playmobil und Steckperlen übersäht ist und sie staunend fragen: Wieso? Ist doch alles aufgeräumt. Aber bei den wichtigen Dingen im Leben, wo es um Zusammenhalt und Gemeinschaft geht, sind Kinder einfach unschlagbar.
Das direkte, unmittelbare und ehrliche Zusammensein beim Kinderyoga ist eine große Bereicherung und Herausforderung. Hurra und Oje!
Sat Nam
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