Nur noch ein paar Tage, dann beginnt das zweite Ausbildungswochenende für die Kinderyogaausbildung. Und immer noch schmettere ich den Happy Rapper. Heute Morgen dachte ich, wie es wohl sein wird, wenn wir diesen Samstag gemeinsam das Mantra singen. Ob es anders sein wird als beim letzten Wochenende, ob wir uns verändert haben? Vielleicht mehr Lachfalten?
Gestern Abend habe ich mit meinem Mann darüber gesprochen, dass wir uns am kommenden Wochenende weniger sehen werden. Und ich dachte an die vielen kleinen "Opfer", die jede Teilnehmerin bringt. Die weite Anreise, die Trennung von der Familie, der Verzicht auf ein anderes Hobby oder ein Treffen mit Freunden, .... Was wir doch für eine Kraft in uns haben, dass wir das alles in Kauf nehmen. Einfach weil wir fühlen, dass es wichtig und gut für uns ist. Und damit auch gut für alle anderen. Doch merke ich, dass das Kümmern um die eigenen Belange kein Automatismus ist. Wie schon Inka Ram Nam Kaur bei einer anstrengenden Kryia sagte: "Ihr tut es für Euch!" Es ist scheinbar leichter etwas für andere zu tun. Wenn wir keine Lust mehr haben, können wir sagen, so und nun machst Du es alleine. Doch bei uns selbst müssen wir Verantwortung übernehmen.
Das mache ich jetzt auch gleich und gehe früh ins Bett.
Sat Nam
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