Donnerstag, 28. Oktober 2010

I am what I am

Heute hatten wir beim Yoga die I am - Meditation. Das Mudra bestand aus der linken Hand vor dem Herzen und der rechten Hand entspannt auf dem Knie. Erst fiel es mir schwer ruhig hintereinander I am - I am zu singen. Ich musste immer an Gloria Gaynor und ihren Hit in den 80er Jahren denken: I am what I am .... Irgendwann ging die Denkmaschine los: Ja, wer bin ich denn eigentlich? Frau, Mutter, Hinterräum-Frau, Geliebte, Konsumentin... Sant Subagh meinte, dass es darum geht, einfach nur zu sein, ohne Identifikationen und wie sich das anfühlt. Ich finde es fühlt sich sehr befreiend an, sich auf das Wesentliche zu reduzieren. Einfach nur sein, ohne Druck und Erwartungen.

In dieser Meditation geht es auch um die Idee, dass wir älter sind als unsere Körper, dass es eine unsterbliche Seele gibt. Das finde ich sehr tröstend, vor allem weil wir uns zurücklehnen und die Dinge so gut es geht meistern können. Wir haben Zeit. Wir brauchen nicht alles in nur einem Leben bewältigen.

Sat Nam

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