Donnerstag, 6. Januar 2011

Gute Vorsätze und Schweinehund

Unsere Große meinte heute: "Mama, es wäre doch toll, wenn jeder Mensch einen Zauberstab hätte. Dann könnte sich jeder sofort das herzaubern, was er haben will. Man muss dann überhaupt nicht mehr warten!"

In der aktuellen Ausgabe vom Yoga Journal steht ein Artikel zum Thema inneren Schweinehund mit Yoga überwinden. Es geht um die Interpretation einer alten Yogaschrift für das Handeln im Alltag. Interessant fand ich die Idee, dass wir deshalb oft den Schweinehund nicht überwinden können, weil wir uns zu sehr auf das Ergebnis fixieren. Die Ängste, es nicht zu schaffen, werden zu groß. Die Konzentration sollte auf den Moment liegen in dem wir den Vorsatz umsetzen. Wie bei einer Yogaübung, wo es weniger darum geht, wie gut wir sie machen, sondern einfach, dass wir sie machen. Der Weg ist auch hier das eigentliche Ziel. 

Wenn wir alles sofort herbeizaubern könnten, hätten wir keine Entwicklungsmöglichkeiten und könnten keine wertvolle Erfahrungen sammeln. Wobei natürlich das Wichtigste ist, dass wir auch den Weg gehen, der unser ist. Und dazu müssen wir auch manchmal in Sackgassen kommen und umdrehen, bevor wir wissen, welche Straße unsere ist. Hierzu gibt aus der Yogaschrift ein schönes Zitat:

"Besser ist es, die eigene Plficht unvollkommen, als die Pflicht eines anderen gut zu erfüllen." (Yogajournal, Seite 83)


Sat Nam 
 

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