Heute in der früh kam Dayajot zum gemeinsamen Yoga vorbei. Sonst atme ich immer morgens alleine lang und tief und ziehe meine Yogakreise. Aber heute sangen wir gemeinsam "Ong Namo". Ich hatte das Gefühl, dass ich viel intensiver in die Übung und tiefer in die Entspannung ging. Die Energien waren stärker als alleine. Mit Yoga ist es wie mit der Liebe, umso mehr da ist bzw. umso mehr Menschen zusammen kommen, umso stärker wird es.
Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch manchmal in Gesellschaft sehr angespannt sein kann. Besonders wenn der Denkapparat überhand nimmt und rattert: Was denkt jetzt mein Gegenüber von mir? Was soll ich jetzt sagen? Sieht man meine Weihnachtspfunde? Hätte ich das sagen solllen?
Doch wenn ich es schaffe, den Doktor im Kopf abzuschalten, werde ich ruhiger und kann mich durch Konzentration auf meinen Atem und mein Körpergefühl besser "erden". Und genau dann bin ich wirklich mit mir selbst und meinem Mitmenschen verbunden.
Eigentlich ganz einfach.
Sat Nam
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