Heute hatte ich eine kleine Krise und habe mich gefragt, ob dieses "Ich bin glücklich - Ich bin gut" (Ibg) nicht eine Art von Gehirnwäsche im negativen Sinne ist. Nach der gemeinsamen Yogastunde haben wir zusammen darüber gesprochen und uns ist dabei klar geworden, was es NICHT ist. Es ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen. Denn das hat etwas Kaltes. Ohne Mitgefühl für den anderen. Nach dem Motto: Mir geht es tutti, egal was mit Dir ist.
Worum geht es dann? Ich glaube, dass das Mantra ein Weg ist, sich mit dem Universellen, Göttlichen, nicht genau Erklärbaren zu verbinden. Mit dem woher wir kommen und wohin wir wieder zurückgehen. Vielleicht unser Urzustand. Etwas was unabhängig davon ist, ob ich gerade fröhlich oder traurig bin. Etwas was mir Kraft geben kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Aber auch etwas, was mich wütend machen kann. Wieso soll ich glücklich sein? Ich bin doch gerade total genervt! Ich "soll" natürlich überhaupt nichts. Ich bin frei.
Sat Nam
P.S.: Eine Leserin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Konstantin Wecker kein Österreicher sondern ein Münchner ist. Sorry, da habe ich mich geirrt.
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