Heute hat Sant Subagh Kaur eine "alte" Übungsreihe aus ihrem Fundus herausgekramt und für uns angeleitet. Darin gab es den Pflug (aus dem Schulterstand heraus die Beine über den Kopf) und die Heuschrecke (auf dem Bauch liegend die Beine nach oben). Die Konzentration lag auf den unteren Chakren. Es war richtig anstrengend, angenehm durchwärmend und danach hatten wir die Kraft von einer Herde Pferden... Es tat richtig gut mal eine eher unübliche Reihe für unsere Zeit auszuüben. Fast ein wenig Schade, dass wir im Moment mehr Kryias für das Nervensystem brauchen. Aber vielleicht denke ich morgen anders, wenn sich ein Muskelkater meldet und jeder Lacher schmerzt...
In den Kinderyogabüchern finde ich häufiger "alte" Asanas wie z.B. die Heuschrecke als in den aktuellen Yogabüchern für Erwachsene. Vielleicht brauchen Kinder das Kräfte spüren noch stärker und finden somit leichter Zugang zum Yoga. Oder weil sie die ersten Chakren deutlicher ansprechen und die besonders bei Kindern in der Entwicklung sind. Um als Kinderyogalehrerin mithalten zu können, müssen wir demnach auch selbst fit sein.
Auf geht's in die Frösche, Heuschrecken und Krähen der Yoga-Welt!
Sat Nam
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