Heute sind wir viel schneller in den meditativen SNR-Zustand gegleitet als beim ersten Ausbildungstag und ich habe viel gelernt:
Wenn Du das Gefühl hast, es ist alles ganz toll und fühlt sich super gut an, achte darauf ob Du gleichzeitig Schwere wahrnehmen kannst. Beispielsweise ob Du spüren kannst, wie Du auf dem Boden sitzt. Wenn beides geht ist es SNR, sonst ist es einfach Wolke 7 und Du bist weg von der Realität, was auch in Ordnung ist, aber nicht zum Heilen geeignet ist.
Achte beim Wahrnehmen auch auf Deine Rückseite. Unsere Tendenz liegt eher auf dem, was vor uns liegt, was wir direkter beeinflussen können. Als Experiment haben wir uns mit dem Rücken zum Patienten gesetzt und konnten gleichzeitig spüren, wie sich Ungewohntes in uns anfühlt.
Ziel von SNR: Es geht nicht darum dem Patienten nach der Behandlung alles zu erzählen, was Du erlebt hast. Es geht darum den Patienten zu erheben, ihm Raum geben, damit er so leben kann, wie es ihm gut tut. Dazu können erlebte Ereignisse gehören, müssen es aber nicht.
Praktische Übung: Halte mit der einen Hand das Handgelenk des Patienten und mit der anderen Hand ein Fingergelenk. Bewege dies ein bisschen und spüre in Dich hinein, was Du fühlst und entspanne... Es war eine unglaubliche Erfahrung, wie so ein kleines Element des Körpers mit allem zusammenhängt. Morgen mehr dazu...
Sat Nam
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen