Donnerstag, 10. März 2011

Krank sein und trotzdem Yoga

Die Kleine hat seit heute Morgen Fieber und ich weiß mal wieder nicht, ob wir wie geplant, morgen nach Hause fahren können. Mal wieder bin ich gezwungen mich dem Schicksal hinzugeben. Oder anders ausgedrückt: Sich treiben lassen. Sich vom Universum getragen fühlen. Es wird schon so, wie es gut für alle ist. Am Besten hilft mir dazu die Sa Ta Na Ma - Meditation. Durch das Antippen der Fingerkuppen (Sa=Zeigefinger bis Ma =kleiner Finger) fällt es mir leichter in die Ruhe zu kommen, da ich aktiv etwas tun kann. Es war auch spannend trotz der gesundheitlichen Einschränkungen der letzten Tage aktiv Yoga zu machen. Natürlich sanfter und langsamer als sonst, aber ich bin dabei geblieben und konnte neue Kräfte sammeln. 

Durchhalten und Durchgehen auch und gerade wenn es schwierig ist, kann ich nur empfehlen. Natürlich ist die Verlockung groß, zu pausieren und zu sagen: "Hey, ich bin krank, heute schaffe ich nicht auch noch Yoga!" Ich glaube, gerade dann wird es spannend. Durchs Yoga komme ich oft in das Gefühl von Freiheit. Dass ich mich gut fühlen kann, egal was um mich herum passieren mag. Vielleicht ist es das, was andere Kontakt mit der Seele nennen, die nicht bewertet oder verurteilt, sondern die einfach ist. Im puren Sein zu bleiben, wenn ich krank bin, ist nicht leicht. Gedanken wie "Wenn die Tablette x erst einmal wirkt, geht es besser" - "Wenn die nächste Nacht um ist, geht es besser" sind normal und tröstend. Mit Yogamantren und Yogaübungen ist es leichter die Dinge zu ertragen, die nicht zu verändern sind. 

Sat Nam   

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