Nur noch einige Stunden Zeit, das alte Jahr loszulassen. Vielleicht noch einmal dafür die Hari Gobinde - Meditation. Und zum Begrüßen des neuen Jahres hat Dayajot mir die Siri Akaal - Meditation mit der kräftigen Marschmusik vorgeschlagen. Die macht Sinn, schließlich endet am 11.11.2011 die Übergangsphase zum Wassermannzeitalter, die mit dieser Musik begleitet wird.
Ich weiß manchmal nicht, was ich von diesen Zahlenspielen halten soll. Es klingt mystisch und interessant. Dann aber wieder auch abstoßend. Besonders wenn mir jemand erzählt, nur er wüßte, was die Zahlen bedeuten und könne Dir Dein Schicksal vorhersagen. Das erinnert mich an die männliche Puppe im Trenchcoat von der Sesamstrasse, die mir eine Zahl verkaufen will. "Psssst! Willst Du eine 5 kaufen?"
Bei Sant Subagh habe ich an dem Yogakurs "Die 10 Körper" teilgenommen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Zum Schluß haben wir mit den Zahlen dieser Körper gespielt und wir waren fasziniert wie gut das alles stimmte. Deshalb in dieser lockeren Haltung auf der Basis der 10 Körper ein paar Möglichkeiten das Jahr 2011 zu interpretieren:
Darin steckt die 11. Diese Zahl ist eine Ausnahme. Es stehen einem alle Möglichkeiten zur Verfügung. Alle Qualitäten der 10 Körper sind da. Es bedeutet aber auch die Möglichkeiten wahrzunehmen und manchmal sich dem Beugen müssen, was der göttliche Plan vorgesehen hat.
Die Quersumme von 2011 ist die 4.
Der vierte Körper ist der neutrale Geist. Und steht nicht für neutral = ohne Gefühle, sondern im Gegenteil für Mitgefühl und Demut. Wenn Dein vierter Körper ausgeglichen ist, hälst Du kurz inne (9 Sekunden) und findest dann die Orientierung. Du lässt Dich nicht in einen Streit verwickeln oder provozieren. Du bleibst im Mitgefühl und fühlst, was sich wirklich hinter allem verbirgt. Eine Meditation dafür ist: Einfache Sitzhaltung, rechte Hand liegt auf der linken, Augen schließen und im Geiste mit Konzentration auf das Stirnzentrum "Wahe guru" denken. Am Besten mit Hingabe der einzelnen Silben zu "Wha-hay gu-roo". Bedeutung: Grenzenlosigkeit und Identität aus dem Dunkel ins Licht.
Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Sat Nam
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