Zur Zeit lese ich das Buch von Elizabeth Gilbert "Eat, Pray, Love". Ich bin gerade bei dem Abschnitt, wo sie in Indien ankommt und in einem Ashram lebt. Sie beschreibt dort herrlich, wie ihr Geist sie während der Meditation immer wieder in Gespräche verwickelt und sie ist ratlos, weil sie nicht weiß, wie sie sich wirklich auf die "Leere" einlassen soll. Ein Mönch rät ihr, sie soll es wie mit kleinen Kindern machen, die gerade stören wollen. Und genau so schafft sie es. Wenn die Gedankenmaschine loslegt, sagt sie: "Jetzt nicht. Spielt draußen. Mami braucht Ruhe. Später bin ich wieder für Euch da." Ich finde diese Idee schön, allerdings kam mir dann der Gedanke: Das funktioniert im Alltag aber auch nicht immer... wie soll es dann in der Meditation klappen? Aber ein Versuch ist es wert. Morgen bei "Hari Gobinde" werde ich es testen.
Sat Nam
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