Die weiße Winterlandschaft erinnert mich sehr an Linden. Als wir an dem Yogawochenende dort waren und der erste Schnee fiel. Unser erstes langes Wochenende mit Übernachtung und dann Pulverschnee mit Sonne. Das Gefühl in der Gruppe ist richtig gut. Ich muss auch an die Schneeballschlacht denken. Damit ist für mich der Schnee dieses Jahr ein anderer, verbunden mit Euch.
Ich hoffe, dass viele Zeit für diesen Samstag zum Vorweihnachtssadhana in Gröbenzell finden. Eine gute Gelegenheit sich wiederzusehen.
Sat Nam
Dienstag, 14. Dezember 2010
Montag, 13. Dezember 2010
Das Ungewissen ertragen
Im Moment wissen wir aufgrund der unsicheren beruflichen Situation meines Mannes überhaupt nicht, wo wir nächstes Jahr wohnen werden. Ob wir umziehen und wohin es geht steht absolut in den Sternen. Natürlich gibt es einen Herzenswunsch wohin wir gerne gehen würden, aber bisher gibt es keine konkreten Anzeichen in diese Richtung. Mein Ego will die Kontrolle, will wissen, was passieren wird. Aber es kann machen, was es will, es gibt keine Antwort und es gibt auch nichts zu tun. Einerseits kostet es Kraft diese Ungewißheit zu ertragen, nichts planen zu können. Andererseits stecken wir schon seit einem Jahr in diesem Zustand und ich merke, dass ich immer besser damit umgehen kann. Mein tägliches Yoga hilft mir sehr dabei. Es erinnert mich immer wieder an die Leere, die zwar bedrohlich und ängstlich wirken kann, aber auch etwas sehr liebevolles hat. Es flüstert mir zu: Lass einfach los, lass Dich treiben. Es ist alles gut und es wird alles gut.
Elizabeth Gilbert beschreibt in ihrem Buch einen wunderbaren Traum: Sie ist am Strand. Die Wellen kommen und gehen wie sie wollen. Ein Yogi schaut sie an und bittet sie, sie solle das doch aufhalten. Sie versucht Skizzen für einen Staudamm zu zeichnen, doch das Wasser ist immer stärker und spült ihre Pläne immer wieder weg. Irgendwann gibt sie verzweifelt auf und der Yogi lacht: "Wie um alles in der Welt willst Du das kontrollieren?"
Sat Nam
Elizabeth Gilbert beschreibt in ihrem Buch einen wunderbaren Traum: Sie ist am Strand. Die Wellen kommen und gehen wie sie wollen. Ein Yogi schaut sie an und bittet sie, sie solle das doch aufhalten. Sie versucht Skizzen für einen Staudamm zu zeichnen, doch das Wasser ist immer stärker und spült ihre Pläne immer wieder weg. Irgendwann gibt sie verzweifelt auf und der Yogi lacht: "Wie um alles in der Welt willst Du das kontrollieren?"
Sat Nam
Sonntag, 12. Dezember 2010
Altes Loslassen
Gestern bekam ich auch die tolle E-mail von Isabella Pargat Kaur mit der schönen Powerpoint-Präsentation zum Thema Loslassen. Erst später ist mir klar geworden, dass es ja wunderbar zu unserer Hausaufgabe (Altes Belastendes hinter sich lassen, Hari Gobinde) passt. Es ist wirklich gut immer mal wieder gründlich aufzuräumen und Altes, was man nicht mehr braucht, wegzugeben. Gerade zur Weihnachtszeit, wo das Bewußtsein groß ist für andere Bedürftige, die dringend etwas benötigen.
Sat Nam
Sat Nam
Samstag, 11. Dezember 2010
Namen
Eben saßen wir zusammen beim Teekränzchen. Unsere Kleine kam mit ihrem Kuscheltier (kleiner Bär, der auf einem Mond sitzt, in dem eine Spieluhr eingearbeitet ist) dazu und strahlte: "Ich habe Schnuffel gefunden. Er war in meinem Zimmer!" Mein Mann meinte: "Aber der hieß doch sonst immer Mik-Bär (wegen Musik-Bär)!" Wir klärten ihn auf, dass sie ihn nach einer Begegnung mit ihrer 2jährigen Cousine (die ein Kuschltier namens Schnuffel hat) umbenannt hat. Damit hat sie ohne ein neues Kuscheltier zu bekommen nun auch einen Schnuffel. Mein Mann kennt allerdings den wahren Hintergrund zu Mik-Bär: "Ach so, ich weiß schon, Schnuffel ist sein spiritueller Name."
Genau!
Sat Nam
Genau!
Sat Nam
Freitag, 10. Dezember 2010
Gedanken beruhigen - Test
Bei "Hari Gobinde" musste ich mir gar nicht vorstellen wie ich meine Gedanken durch Wegschicken wie störende Kinder beruhige. Meine eigenen Kinder in Fleisch und Blut forderten mich. Die Kleine rief "Mama, ich bin fertig, Du kannst mich abputzen!" und die Große hatte sich in ihrem Zimmer den kleinen Zeh angestoßen und brauchte dringend "Kügelchen". Nachdem die Einsätze beendet waren, sang ich weiter und spürte eine schöne angenehme Stille. So etwas von "Puh, dass haben wir erledigt". Ein friedliches Gefühl in diesem Moment des Loslassens, das anhält bis der nächste Gedanke "Habe ich eigentlich die Kerze in der Küche ausgeblasen?" kommt. Es ist unglaublich, was sich im Innersten alles abspielen kann und welche Sprünge im Kopf möglich sind. Welche Energie wir im Geist entfachen können. Wenn wir damit Strom erzeugen könnten....
Sat Nam
Sat Nam
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Eat, Pray, Hari!
Zur Zeit lese ich das Buch von Elizabeth Gilbert "Eat, Pray, Love". Ich bin gerade bei dem Abschnitt, wo sie in Indien ankommt und in einem Ashram lebt. Sie beschreibt dort herrlich, wie ihr Geist sie während der Meditation immer wieder in Gespräche verwickelt und sie ist ratlos, weil sie nicht weiß, wie sie sich wirklich auf die "Leere" einlassen soll. Ein Mönch rät ihr, sie soll es wie mit kleinen Kindern machen, die gerade stören wollen. Und genau so schafft sie es. Wenn die Gedankenmaschine loslegt, sagt sie: "Jetzt nicht. Spielt draußen. Mami braucht Ruhe. Später bin ich wieder für Euch da." Ich finde diese Idee schön, allerdings kam mir dann der Gedanke: Das funktioniert im Alltag aber auch nicht immer... wie soll es dann in der Meditation klappen? Aber ein Versuch ist es wert. Morgen bei "Hari Gobinde" werde ich es testen.
Sat Nam
Sat Nam
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Intuition?!
Es heißt oft, dass Yoga die Intuition verbessert. Klingt logisch, weil besonders durch die Meditationen das Spüren nach Innen geübt wird. Heute bin ich mit dem Auto von Fürstenfeldbruch nach Eichenau zurück gefahren und dachte mir, ach heute fährst Du mal den anderen Weg. Es war ein plötzlich auftauchender Gedanke an der Kreuzung, wo ich mich entscheiden musste. Fröhlich fuhr ich weiter und dachte, ha, dass war jetzt bestimmt ein intuitiver Einfall, wahrscheinlich ist auf der anderen Strecke gerade ein Wasserrohrbruch und die Straße ist unpassierbar. Ich drehte die Musik laut auf und fuhr beschwingt die Bundesstraße entlang. Bis ich ein blaues Blinklicht sah. Es hatte einen Unfall gegeben. Vollsperrung. Ich musste eine Viertelstunde Umweg fahren. Super. Wirklich toll diese Intuition! Verläßlich wie die Schneegarantie an Heiligabend. Ich war ein wenig genervt. Mein Denkapparat sprang an und hatte die tollste Einfälle. Wahrscheinlich ist auf der anderen Straße ein noch viel schlimmerer Unfall in den ich vielleicht verwickelt gewesen wäre, wenn ich dort lang gefahren wäre. Oder ich werde jetzt auf dieser Umleitung eine folgenschwere Begegnung haben, die mein Schicksal in ungeahnte Höhen beflügeln wird. Oder .... Oder.... Wahnsinn welche Ideen sich auf einer Umleitung auftun. Irgendwann hatte ich keinen Lust mehr auf diese Phantasien und träumte einfach nur noch vor mich hin. Natürlich auf die Art, dass ich trotzdem noch den Wagen auf der Straße vernünftig lenken konnte.
Ich fuhr den Germannsberg hoch und dachte: Wow! Wir hatten Föhn und ich hatte einen herrlichen Blick auf die Alpen. Majestätisch streckten sie sich bis in den Himmel. Die Natur kann ein solch schöner Anblick sein. Egal ob mit oder ohne Intuition....
Sat Nam
Ich fuhr den Germannsberg hoch und dachte: Wow! Wir hatten Föhn und ich hatte einen herrlichen Blick auf die Alpen. Majestätisch streckten sie sich bis in den Himmel. Die Natur kann ein solch schöner Anblick sein. Egal ob mit oder ohne Intuition....
Sat Nam
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