Nachdem ich gestern ein bisschen gehadert habe mit der grünen Energie und ihren Nebenwirkungen, ging mir heute ein kleines Lichtlein auf. Ein Wort drängte sich auf: LEICHTIGKEIT Und es erinnert mich an den Spruch, ich wünsche Dir etwas Schweres: Leichtigkeit. Wie ein Schmetterling, der sich vom Wind treiben lassen kann. Es ist ohne die Schwere des Grübelns.
Wenn ich morgens früh meine Übungen mache, brauche ich manchmal viel mehr Zeit als sonst. Obwohl mein Timer nicht plötzlich in ein Zeitloch gefallen ist und ich auch nicht später als sonst aufstehe, brauche ich manchmal 10 Minuten länger. Anfänglich war ich noch sehr verwundert. Mittlerweile weiß ich, was dann passiert ist. Ich habe zwischendurch gegrübelt. Mir schoß ein Gedanke in den Kopf und nachdem eine Übung zu Ende war, habe ich erst noch eine Weile weitergedacht bis ich die nächste Übung angefangen habe. Es ist unglaublich, wieviel Zeit dabei verloren geht, wenn man sich in Gedanken verliert. Meistens sind das Spiele die mit "Was wäre wenn...." oder "Wenn ich es so gemacht hätte..." beginnen. Am Besten komme ich daraus mit "Schaun wir mal, was da so kommt - Saaat Nam" und lasse es los. Genau in dem Augenblick kommt dann die Leichtigkeit und nimmt mich mit auf die Reise zur Lebendigkeit.
Sat Nam
Dienstag, 7. Dezember 2010
Montag, 6. Dezember 2010
grüner Schatten
Nachdem ich mich die ersten Tage mit der grünen Energie fast euphorisch gefühlt habe, kommt nun die Kehrseite zum Vorschein. Ja, wenn alles gut ist, was gibt es dann noch überhaupt zu tun? Langeweile, Gleichgültigkeit und Distanziertheit nehme ich nun auch war. Das alte auf Probleme und Ängste konzentrierte Muster war vertrauter. Das Neue ist nach wie vor gut, aber es hat auch Schattenseiten, die ich erst noch beleuchten muss.
Heute kam meine Große von der Schule und sagte: "Mama, mir ist eben was komisches passiert....Ich bin den Weg mit der Abkürzung gegangen. Und als ich unter einem Baum war, hat sich plötzlich der Schnee gelöst und ist *patsch* auf meinen Kopf gefallen.... Da war ich wie die Goldmarie!"
Sie hat auf jeden Fall keinen Mangel an grüner Energie.
Sat Nam
Heute kam meine Große von der Schule und sagte: "Mama, mir ist eben was komisches passiert....Ich bin den Weg mit der Abkürzung gegangen. Und als ich unter einem Baum war, hat sich plötzlich der Schnee gelöst und ist *patsch* auf meinen Kopf gefallen.... Da war ich wie die Goldmarie!"
Sie hat auf jeden Fall keinen Mangel an grüner Energie.
Sat Nam
Sonntag, 5. Dezember 2010
Grüne Energie abgewandelt für Kinder
Da die Übungsreihe von der grünen Energie aus 11 kurzen Asanas besteht, habe ich sie mit meinen beiden Kindern als Engelgeschichte ausprobiert (natürlich ohne Feueratem und mit stark gekürzten Zeiten):
Als ersten reiten wir auf einer schnellen Wolke (Kamelritt) nach oben in die Engelsschule. Uh, ist das aber schön hoch und um uns herum wird alles ganz klein. Jetzt sind wir oben angekommen und landen auf unserem Popo (Bodydrops). Wir schauen uns um und sehen überall große Wolken auf denen wir erst einmal vorsichtig in der Hocke spazieren gehen (Krähe). Wir merken, dass es sich gut anfühlt und werden mutiger. Wir laufen nun auf ihnen herum (Laufen auf der Stelle). Wir werden langsamer, bleiben stehen und fühlen unser Herz. Auf einer besonders schönen Wolke sehen wir Seerosen blühen (Kundalini-Lotus). Welche Farbe hat Deine Blume? Am Wolkenrand sehen wir eine Tür leuchten. "Zu den Engeln" steht da drauf. Und daneben steht: "Sage dreimal Ong Sohong und die Tür öffnet sich." Tatsächlich die Tür geht auf! Und wir sehen eine riesengroßen Regenbogen. (Arme seitlich gestreckt, über uns stellen wir uns eine Regenbogen vor.) Ein frischer Bach fließt an uns vorbei. Wir verschränken unsere Hände in einfacher Sitzhaltung hinter den Nacken und senken unseren Kopf ins frische Wasser, und wieder hoch, und wir nehmen noch einen Schluck und wieder hoch. Uh, tut das gut! Und nun brauchen wir noch etwas frische Luft (Arme vorwärts hoch und runter). Jetzt steht ein Engel vor uns. Mit einer strahlenden Krone auf dem Kopf. (Hände über dem Kopf) Es fühlt sich schön an. Ein helles leuchtendes Licht strahlt von uns aus. Das war schön. Jetzt wollen wir wieder nach Hause. Die Tür müssen wir wieder öffnen. Diesmal müssen wir "Hari, Hari, Hari, Har" rufen. Die Tür öffnet sich und eine riesige Dusche mit grünem Wasser überschüttet uns. Damit kommen wir sicher zurück von den weißen Wolken ins saftige Grün einer Wiese auf der Erde.
... und jetzt gehen wir auf den grünen Weihnachtsmarkt....
Sat Nam
Als ersten reiten wir auf einer schnellen Wolke (Kamelritt) nach oben in die Engelsschule. Uh, ist das aber schön hoch und um uns herum wird alles ganz klein. Jetzt sind wir oben angekommen und landen auf unserem Popo (Bodydrops). Wir schauen uns um und sehen überall große Wolken auf denen wir erst einmal vorsichtig in der Hocke spazieren gehen (Krähe). Wir merken, dass es sich gut anfühlt und werden mutiger. Wir laufen nun auf ihnen herum (Laufen auf der Stelle). Wir werden langsamer, bleiben stehen und fühlen unser Herz. Auf einer besonders schönen Wolke sehen wir Seerosen blühen (Kundalini-Lotus). Welche Farbe hat Deine Blume? Am Wolkenrand sehen wir eine Tür leuchten. "Zu den Engeln" steht da drauf. Und daneben steht: "Sage dreimal Ong Sohong und die Tür öffnet sich." Tatsächlich die Tür geht auf! Und wir sehen eine riesengroßen Regenbogen. (Arme seitlich gestreckt, über uns stellen wir uns eine Regenbogen vor.) Ein frischer Bach fließt an uns vorbei. Wir verschränken unsere Hände in einfacher Sitzhaltung hinter den Nacken und senken unseren Kopf ins frische Wasser, und wieder hoch, und wir nehmen noch einen Schluck und wieder hoch. Uh, tut das gut! Und nun brauchen wir noch etwas frische Luft (Arme vorwärts hoch und runter). Jetzt steht ein Engel vor uns. Mit einer strahlenden Krone auf dem Kopf. (Hände über dem Kopf) Es fühlt sich schön an. Ein helles leuchtendes Licht strahlt von uns aus. Das war schön. Jetzt wollen wir wieder nach Hause. Die Tür müssen wir wieder öffnen. Diesmal müssen wir "Hari, Hari, Hari, Har" rufen. Die Tür öffnet sich und eine riesige Dusche mit grünem Wasser überschüttet uns. Damit kommen wir sicher zurück von den weißen Wolken ins saftige Grün einer Wiese auf der Erde.
... und jetzt gehen wir auf den grünen Weihnachtsmarkt....
Sat Nam
Samstag, 4. Dezember 2010
Grüne Energie
Gestern habe ich die Kryia mit dem Thema "Grüne Energie" angefangen. Es geht um ein Bewußtsein für Wohlstand und u.a. um das Anziehen guter Möglichkeiten. Die Übungsreihe ist sehr abwechslungsreich und macht mir Spaß. Danach habe ich richtig gute Laune. Ich spüre Dankbarkeit für mein Leben und blicke zuversichtlich in die Zukunft. Im Alltag richte ich mehr Augenmerk auf "kleine" Wunder.
Heute stand ich im Supermarkt vor einem Regal und sah ein paar Tafeln Schokolade. Es war meine Lieblingssorte "Kardomom" von Gepa. Schon seit drei Wochen liegen die da. Ich konnte sie bisher nicht kaufen, da alle Tafeln starkt verknickt sind und die Kassiererin mir sagte, sie könne sie mir nicht günstiger geben. Die werden zurückgegeben, wenn der zuständige Händler kommt. Und der kommt nicht oft vorbei. Eine typische Aussage einer weisungsergebenen treuen Mitarbeiterin einer kleinen Filiale. Heute hockte eine kompetent wirkende Frau vor dem Regal und räumte im benachbarten Regal neue Ware ein. Sie fragte, ob ich Hilfe brauche. Ich war gerade mit meinem Lieblingsspiel beschäftigt und musterte die immer noch verknickte Schokolade. Sie folgte meinem Blick und ich erklärte, dass ich eine kaufen möchte, aber nicht kann, weil ich keine B-Ware für 1A-Preis bezahle. ... Ich bekam sie für weniger als die Hälfte.... Die Verpackung ist grün...
Falls ich heute Nacht von den Lottozahlen für nächsten Samstag träume, verrate ich sie Euch...;-)
Sat Nam
Heute stand ich im Supermarkt vor einem Regal und sah ein paar Tafeln Schokolade. Es war meine Lieblingssorte "Kardomom" von Gepa. Schon seit drei Wochen liegen die da. Ich konnte sie bisher nicht kaufen, da alle Tafeln starkt verknickt sind und die Kassiererin mir sagte, sie könne sie mir nicht günstiger geben. Die werden zurückgegeben, wenn der zuständige Händler kommt. Und der kommt nicht oft vorbei. Eine typische Aussage einer weisungsergebenen treuen Mitarbeiterin einer kleinen Filiale. Heute hockte eine kompetent wirkende Frau vor dem Regal und räumte im benachbarten Regal neue Ware ein. Sie fragte, ob ich Hilfe brauche. Ich war gerade mit meinem Lieblingsspiel beschäftigt und musterte die immer noch verknickte Schokolade. Sie folgte meinem Blick und ich erklärte, dass ich eine kaufen möchte, aber nicht kann, weil ich keine B-Ware für 1A-Preis bezahle. ... Ich bekam sie für weniger als die Hälfte.... Die Verpackung ist grün...
Falls ich heute Nacht von den Lottozahlen für nächsten Samstag träume, verrate ich sie Euch...;-)
Sat Nam
Freitag, 3. Dezember 2010
Yoga in der Zulassungsstelle
Heute musste ich dringend zur PKW-Zulassungsstelle. Beschwingt fuhr ich nach einer Viertelstunde Autofahrt auf den Parkplatz. Erst als ich den Motor abstellte, fiel mir ein, dass ich meinen Personalausweis vergessen hatte. Mein erstes Chakra rief von ganz unten: "Schei...", mein Zweites suchte verzweifelt nach einem Riegel Schokolade, das Dritte wurde wütend ("Jetzt wieder extra nochmal nach Hause fahren!"), das Vierte maulte ("Mich mögen die hier sowieso nicht..."), das Fünfte hatte einen Kloß im Hals, das Sechste zweifelte ("Das hätte ich doch ahnen können.") und das Siebte betete. Zusammenfassend war ich also genervt. Seufzend drehte ich den Zündschlüssel wieder um und fuhr zurück. Plötzlich war die eben noch als schön empfundene Schneelandschaft total langweilig, das Auto vor mir eine lahme Schnecke und richtig gestreut hatten die die Straße sowieso nicht. Plötzlich ertönte meine Stimme vom letzten Ausbildungswochenende: "Du darfst Fehler machen!" Stimmt, da war doch was. Ich atmete tief durch und stellte das Radio an. Elvis rockte durch den Kanal. Ja, der sitzt jetzt auf einer Wolke im Himmel und sagt: "Weißt Du, Babe, mein Leben war eigentlich ganz cool, bis auf die eine Sache damals bei der Zulassungsstelle, als ich den Ausweis vergessen hatte..." ALL SHOOK UP!
Sat Nam
Sat Nam
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Meditation für den Umgang mit Kindern
Heute Morgen habe ich die Meditation gemacht, die wir am Wochenende zum Thema "Um mit den Kindern Schritt halten können" geübt haben. Ich bin schwer beeindruckt über die Wirkung. Und ich weiß aus Gesprächen mit anderen Müttern, die diese Meditation ebenfalls machen, dass anderen auch so geht. Der Alltag ist mit den Kindern um ein Vielfaches entspannter. Ich weiß viel schneller, was sie wollen und vor allem, was sie gerade brauchen. Gerade mit meiner Kleinen hatte ich so manche Kämpfe. Zum Beispiel morgens beim Anziehen. Sie tobte oft rum, dass sie sich nicht anziehen könne, erfand die wildesten Ausreden dafür und steigerte sich mit Brüllen und Weinen hinein. Ich hatte bisher alles vom Kopf gesteuerte probiert. Sie durfte nicht eher frühstücken, bevor sie nicht angezogen war, etc.... In der Meditation hörte ich plötzlich meine innere Stimme, die sagte: Geduld, sie braucht Hilfe um das Langsame zu lernen. Das passt sehr gut zu ihr, denn sie ein sehr fröhliches, kreatives und schnelles Kind. Ich versuchte es heute Morgen anders. Ich hörte sie brüllen, dass sie den Schlafanzug nicht ausbekommt. Ich ging in die Hocke auf ihre Augenhöhe und sagte ihr, dass sie das schaffen kann. Sie sagte, nein, ich soll das für sie machen. Ich blieb ruhig. "Du kannst das." Sie wurde etwas ruhiger, aber ich spürte dass es sie rasant macht, dass es eben nicht so schnell geht, wie sie es will. "Fang' doch erst einmal mit dem einen Arm an." Sie seufzte, versuchte es aber. Es hat eine Weile gedauert, aber am Ende hatte sie ein kleines Erfolgserlebnis und es war ein viel schönerer Start in den Morgen... Mal sehen, was morgen passiert.
Sat Nam
Sat Nam
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Chakrenreiniger
Letzte Nacht hat mich der Virus doch noch erwischt. Dayajot meinte, ich kann nur die Einstellung dazu ändern. Es ist eine Grundreinigung des Körpers. Jetzt weiß ich auch, warum die Chakren auf den Zeichnungen immer wie Staubwedel aussehen. Bei mir wurde gerade ordentlich geputzt.
Trotzdem habe ich es heute nachmittag geschafft, den 120. Tag der Nabelkriya zu "vollenden". Ein gutes Gefühl. Vorher hatte ich schon arge Rückenschmerzen von dem ganzen Rumliegen, danach waren sie wie weggeblasen. Yoga hilft, auch wenn man angeschlagen ist.
Sat Nam
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