Eben habe ich eine Probestunde im Kindergarten für 5jährige gegeben. Sie durften ihr Kuscheltier mitbringen und es in der Entspannung auf ihren Bauch legen, um zu sehen und zu spüren wie sich durch das Ein- und Ausatmen ihr Bauch bewegt. Es war so niedlich zu sehen, wie sie im Kreis saßen mit ihren Krokodilen, Kängeruhs, Eisbären, Hasen, etc... Sie waren sehr motiviert und brauchten fast überhaupt keinen Anstoß. Ich hatte mit Ihnen eine Reise in den Zauberwald (Danke Siggi und Andrea für Eure Stunde und die Kopien [Ich liebe besonders das Faultier]) gemacht, wo sie sich in verschiedene Tiere verwandeln können. Erst hinterher ist mir die Idee gekommen, dass wir statt der vorgegebenen Tiere, die mitgebrachten Kuscheltiere als Verwandlungsobjekt nehmen können.
Ich war wieder fasziniert, wie gut sich die Kinder nach den Übungen entspannen konnten. Muksmäuschenstill lagen sie auf ihren Decken und lauschten der Fantasiereise. Da ich die Reise "Der Zaubervogel" (Siggi u. Andrea: Wo gibt es die?) nicht hatte, ging ich mit ihnen einfach das vorher Erlebte durch und erzählte, dass ihr Kuscheltier jetzt die Übungen macht. Praktischerweise sind sie somit auch wieder hinaus gereist aus dem Zauberwald.
Nach der Stunde hatte ich wieder dieses wohlig warme Gefühl im Bauch und im Herzen. Ein Gefühl von Vertrauen und Staunen. Die Welt mit Kinderaugen sehen können und gleichzeitig zu wissen, wie toll Kinderyoga ist und wie sehr es den Kindern gut tut. Die leuchtend strahlenden Gesichter und wie fröhlich die Kinder hinaus hüpfen.
Ich bin dankbar für jede Kinderyogastunde, die ich geben kann.
Sat Nam
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