Donnerstag, 7. April 2011

Den Affen mit Yoga zähmen

Heute hatten wir in der Yogastunde bei Sant Subagh Kaur das Thema erster Impuls und der Weg zur Handlung. Besonders wir Frauen neigen dazu dem ersten Impuls nicht zu trauen, sondern zu hinterfragen und analysieren bis wir irgendwann gar nicht mehr handeln können ohne uns schlecht zu fühlen, weil es die perfekte Lösung nicht gibt. Dazu hat sie eine Kopie aus dem Yogabuch für die zweite Ausbildungsstufe gegeben. Darin gab es einen tollen Vergleich mit dem Affen im Auto. Ich sitze am Lenkrad und will einfach nur fahren, aber der Affe tobt durchs Auto und lenkt mich ab. Wie die Gedanken, die einem in manchen Phasen ständig durch den Kopf gehen und einen lähmen. Wenn ich zu sehr auf die Rattermaschine achte, sprich mich in den Bann des Affen ziehen lasse, baue ich irgendwann einen Unfall. Ich konzentriere mich nicht auf das Hier und Jetzt, also auf die Straße, die vor mir liegt, sondern auf den zappeligen Affen. 

Wie schnalle ich den Affen fest an? Durch Yoga und Meditation lerne ich die innere Ruhe und Konzentration kennen. Wenn ich es regelmäßig mache, kann ich es immer besser in den Alltag integrieren. Nun muss ich mich nicht ständig auf das Yogakissen setzen und meditieren, wenn der Affe tanzen will. Einfach ein Mantra summen oder in den CD-Player (des Autos) legen kann auch schnell helfen. Es gelingt mir natürlich nicht immer, aber es ist gut zu wissen, das es eine Alternative zum Affentheater gibt.

Sat Nam 

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