Bei uns geht gerade der Magen-Darm-Virus um. Erst die Kleine, seit heute die Große und bei mir grummelt es auch schon im Bauch... Früher hätte ich mich sehr geärgert und 1000 Analysen erstellt, warum wir das jetzt haben (unterdrückte Gefühle, zuviel rechts gedrehten Joghurt, fiese Schwingungen aus der Steckdose, etc.). Heute versuche ich es einfach anzunehmen. Es ist, wie es ist. So gut es geht, gelassen bleiben und sich nichts vormachen. Ruhe und Abwarten. Krankheit gehört zum Leben.
Wir müssen so gut es geht da durch.
Ich werde mir RA MA DA SA von Snatam Kaur anhören. Das tut auf jeden Fall gut.
Sat Nam
Dienstag, 30. November 2010
Montag, 29. November 2010
Hari Gobinde He!
Das neue Mantra ist wirklich genial. Unter www.mantra-download.de kann man es für 2 Euro herunterladen. Heute nachmittag habe ich es gleich zusammen mit den Kindern gesungen und sie waren auch begeistert. Besonders dieses laute He! zum Schluß macht sehr viel Spaß. Es soll möglich sein, beim Kochen Mantras hineinzusingen, so dass das Essen die bestimmte Energie bekommt. Wir haben heute Plätzchen gebacken, die am Mittwoch bei einer Klassenweihnachtsfeier in der Schule verteilt werden. Wenn sich plötzlich alle nach dem Keksgenuß anschauen und HE! rufen, habe ich den ultimativen Beweis...
Mit meiner großen Tochter habe ich über meine Erkenntnis vom Wochenende ("Du darfst Fehler machen!") gesprochen. Sie meinte: "Ja, das kenn ich. In der Schule sollte ich FISCH schreiben und habe es mit Ö geschrieben. Dann hat sie das durchgestrichen und ein I darüber geschrieben. Wenn ich es nicht probiert hätte, würde ich es jetzt nicht wissen." Genauso ist das...
Sat Nam
Mit meiner großen Tochter habe ich über meine Erkenntnis vom Wochenende ("Du darfst Fehler machen!") gesprochen. Sie meinte: "Ja, das kenn ich. In der Schule sollte ich FISCH schreiben und habe es mit Ö geschrieben. Dann hat sie das durchgestrichen und ein I darüber geschrieben. Wenn ich es nicht probiert hätte, würde ich es jetzt nicht wissen." Genauso ist das...
Sat Nam
Sonntag, 28. November 2010
Live wieder zu Hause
Ein wunderbares Wochenende geht zu Ende. Die Rückfahrt mit dem Auto war herrlich chaotisch. Wir haben uns mehrmals verfahren und dabei herrlich gelacht. Es ist gar nicht so einfach wieder in den Alltag zu finden.
Als ich zu Hause ankam hatte ich sofort einen tollen Draht zu meinen Kindern. Die ganze Zeit haben wir über Kinder geredet und uns hineingefühlt. Jetzt konnte ich es in die Praxis umsetzen. Was für ein schönes Gefühl!
Meinen Koffer habe ich auspackt. Mein Mann hat gleichzeitig seine Tasche für Österreich eingepackt. Das war kein schönes Gefühl.... Aber ein paar Stunden haben wir noch, die werden wir jetzt doppelt genießen.
Sat Nam
Als ich zu Hause ankam hatte ich sofort einen tollen Draht zu meinen Kindern. Die ganze Zeit haben wir über Kinder geredet und uns hineingefühlt. Jetzt konnte ich es in die Praxis umsetzen. Was für ein schönes Gefühl!
Meinen Koffer habe ich auspackt. Mein Mann hat gleichzeitig seine Tasche für Österreich eingepackt. Das war kein schönes Gefühl.... Aber ein paar Stunden haben wir noch, die werden wir jetzt doppelt genießen.
Sat Nam
Samstag, 27. November 2010
Live aus Linden II
Hurra, ich habe es geschafft. Die erste Kinderyogastunde im Rahmen der Ausbildung ist vollbracht. Gestern Abend hatte ich kurz vor dem Schlafengehen noch eine kleine Panikattacke und dachte, oh Gott, das wird ein Albtraum, was habe ich mir nur dabei gedacht: Ich und Kinderyoga. Dann fiel mir jedoch das Schutzmantra ein, was gegen solche Art von Ängsten hilft und ich sang Ad Gureh Nameh. Und es hat funktioniert! Als ich das heute Sahib Kaur, eine unserer Ausbilderinnen erzählt habe, war sie ein bisschen betroffen und sagte, dass für dieses Thema noch ein extra Tag stattfindet. Da war ich sehr beruhigt. Diese Ausbildung ist so herrlich praxisorientiert. Das ist es, was ich in all den Schulen und Universitäten vermisse. Ich bin dankbar, dass ich es hier finden kann.
Es war wieder sehr schön in der Gruppe. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt und hatte viel Vertrauen. Es tat gut, es einfach mal zu machen und andere anzuleiten Yoga zu machen.
Ong Namo Guru Dev Namo...
Der Anfang ist gemacht!
Sat Nam
Es war wieder sehr schön in der Gruppe. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt und hatte viel Vertrauen. Es tat gut, es einfach mal zu machen und andere anzuleiten Yoga zu machen.
Ong Namo Guru Dev Namo...
Der Anfang ist gemacht!
Sat Nam
Freitag, 26. November 2010
Live aus Linden
Jetzt wird es ernst. Wir haben heute in Gruppenarbeit eine erste Kinderyogastunde vorbereitet. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin total aufgeregt, wenn ich daran denke, dass wir das natürlich noch umsetzen müssen. Gestern Abend haben wir eine 1stündige Meditation zur Chakrareinigung (wunderbar angeleitet von Nirankar Kaur) gemacht. Es tat sehr gut. Während des dritten Chakras tauchte in mir plötzlich der Satz auf: "Du darfst Fehler machen!". Es klang wie eine Geheimbotschaft, die ich am liebsten per stiller Post weitergegeben hätte. "Hey, hast Du schon gehört: Du darfst Fehler machen. Aber Psst!" - "Nein. Echt? Ist ja ein Ding. Das muss ich gleich weitersagen..."
Dann ist mir heute bewußt geworden, wir oft ich mich im Alltag verkrampfe, weil ich Angst habe, einen Fehler zu machen. Das fängt beim Essen an (Ich weiß nicht, eigentlich ist der Blumenkohl nicht gut für die Verdauung) und geht weiter über unrealistischem Zeitgefühl (Oh Gott, jetzt komme ich bestimmt zu spät zum Sadhana, alle anderen sind schon da.... [ich war die zweite]) bis hin zu übertriebenen Vermutungen (Die Frage, die ich vorhin gestellt habe, war total blöd, die denken jetzt ich begreife gar nichts)....
Jede dieser Ängste konnte ich mit dem trivialen Satz "Ich darf Fehler machen" beruhigen. Ein schönes Gefühl, besonders in einer so warmherzigen Gruppe mit vertrauensvoller Atmosphäre. Das tut wirklich gut.
Sat Nam
Dann ist mir heute bewußt geworden, wir oft ich mich im Alltag verkrampfe, weil ich Angst habe, einen Fehler zu machen. Das fängt beim Essen an (Ich weiß nicht, eigentlich ist der Blumenkohl nicht gut für die Verdauung) und geht weiter über unrealistischem Zeitgefühl (Oh Gott, jetzt komme ich bestimmt zu spät zum Sadhana, alle anderen sind schon da.... [ich war die zweite]) bis hin zu übertriebenen Vermutungen (Die Frage, die ich vorhin gestellt habe, war total blöd, die denken jetzt ich begreife gar nichts)....
Jede dieser Ängste konnte ich mit dem trivialen Satz "Ich darf Fehler machen" beruhigen. Ein schönes Gefühl, besonders in einer so warmherzigen Gruppe mit vertrauensvoller Atmosphäre. Das tut wirklich gut.
Sat Nam
Donnerstag, 25. November 2010
Taa-Taah!
Heute ist der 40te Tag der Herzöffnermeditation (bzw. Meditation zur Selbstliebe)! Wer durchgehalten hat, kann stolz sein. Ich habe den Eindruck, dass sie auch die Körperhaltung verändert. Der Brustkorb kann sich besser öffnen, die Schultern senken sich leichter und der Kopf hält sich gerader. Wir können also mit einem Buch auf dem Kopf über den Laufsteg stolzieren... Und genau deshalb haben wir es ja gemacht...;-)
Es sind nur noch wenige Stunden, ich muss noch trotz aufgeregter Kinder ("Wann kommst Du wieder?") schnell packen und dann geht es los.
Bis gleich!
Sat Nam
Es sind nur noch wenige Stunden, ich muss noch trotz aufgeregter Kinder ("Wann kommst Du wieder?") schnell packen und dann geht es los.
Bis gleich!
Sat Nam
Mittwoch, 24. November 2010
Abreise-Streß
Es ist ein Phänomen. Immer wenn ich kurz vor einem Urlaub oder Wochendausflug oder heute vor dem Ausbildungswochenende stehe, fallen mir 1000 Dinge ein, die ich unbedingt jetzt sofort noch erledigen muss. Korrespondenz, die schon einige Zeit in einer Schublade liegt, muss ich JETZT auf jeden Fall vorher noch erledigen. Das Bad sieht auf einmal so dreckig aus, dass es ein Wunder ist, wie ich all die Tage vorher darin ohne Bakterienschutzanzug überleben konnte. Mit den Kindern muss ich unbedingt vorher noch Kekse backen, weil wir sonst am 1. Advent elendig an Unterzuckerung zu Grunde gehen könnten... Mir tat auf einmal mein Kiefer weh, als wäre er in einem Schraubstock gefangen. Endlich setzte ich mich hin und atmete tief durch. Alle Maschinen auf Stopp. So geht das nicht. Ich will aber. Nein. Und dann kämpften in mir der Perfektionismus und die Konzentration gegeneinander. Er wollte alles sofort und schnell "richtig" machen, sie wollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und Prioritäten setzen. Irgendwann hat sie endlich gewonnen und der Tag wurde besser... Jetzt kann sich die Vorfreude wieder blicken lassen...
In weniger als 24 Stunden sehen wir uns!
Sat Nam
In weniger als 24 Stunden sehen wir uns!
Sat Nam
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